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Praxis für Zahnheilkunde Dagmar Kuroszczyk +49 (0) 61 31- 83 99 94
Praxis für Zahnheilkunde
Dagmar Kuroszczyk
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55130 Mainz-Weisenau
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Implantate - Basis für den Zahnersatz

Implantate sind künstliche Zahnwurzeln, auf denen sich Zahnersatz sowohl in Form einzelner Zähne als auch ganzer Zahnreihen eingliedern lässt. Zahnersatz auf Implantaten sorgt für einen besonders festen Biss und schont die Nachbarzähne: Das Implantat ersetzt direkt die Wurzel des fehlenden Zahnes und bildet die Basis für den darauf befestigten Zahnersatz. Anders als bei der Befestigung einer Brücke werden die Nachbarzähne somit nicht durch Beschleifen in Mitleidenschaft gezogen. Bei gesunden, also karies-freien Nachbarzähnen bevorzugen wir daher Implantate. Ein weiterer Vorteil: Dass der Druck beim Kauen wie bei natürlichen Zähnen auf den Kieferknochen übertragen wird, beugt dem Rückgang von Knochensubstanz vor.

Voraussetzungen für ein Zahnimplantat

Damit Implantate eine sichere Grundlage für Zahnersatz sein können, müssen sie fest im Kieferknochen verankert werden. Die Voraussetzung dafür ist eine ausreichende Dichte und Stärke des Kieferknochens, weswegen der Seitenzahnbereich z.B. eine grundlegend bessere Ausgangslage bietet als der Frontzahnbereich. Die Beschaffenheit des Kieferknochens ist genetisch bedingt, kann aber auch durch Erkrankungen wie Parodontitis beeinflusst sein. Auch die Qualität des Zahnfleisches spielt eine Rolle. Ob ein Implantat die beste Versorgung für eine Zahnlücke darstellt, entscheiden wir daher immer im Einzelfall.

Wie wird ein Implantat eingesetzt?

Bevor der Zahnersatz auf dem Implantat befestigt werden kann, wird dieses im Rahmen einer Operation in den Kieferknochen eingebracht. Im Anschluss wird das Zahnfleisch über dem Implantat verschlossen. Direkt nach dem Eingriff verhindern Kühlung und die Gabe eines Medikaments Schwellungen weitgehend. Es folgt eine Phase der Einheilung, in der die Mundhygiene eine besondere Rolle spielt. Die Wundheilung dauert ca. 10 Tage, die eigentliche Einheilung des Implantates in den Kiefer dauert mehrere Wochen. Während dieser Phase darf das Implantat nicht belastet werden, weswegen als Provisorium eine „freischwebende“ herausnehmbare oder eingeklebte Brücke eingesetzt werden kann. Im Anschluss an die Einheilung wird ein Abdruck genommen, der passende Zahnersatz im Labor angefertigt und der Zahnersatz final befestigt.

Gegenanzeigen (Kontraindikationen)

Nicht für jeden Patienten ist implantat-getragener Zahnersatz die ideale Versorgung einer Zahnlücke. Folgende Faktoren können die Erfolgsaussichten eines Implantates gefährden oder dessen Einsatz sogar ausschließen, weswegen wir im Vorfeld eine gründliche Anamnese durchführen:

  • unzureichende Knochenqualität
  • Herz-Kreislauf-Krankheiten
  • Osteoporose
  • Diabetes
  • Kollagenosen (Bindegewebskrankheiten)
  • Blutkrankheiten (z.B. Anämie …)
  • schlechte Mundhygiene
  • Rauchen

Wir beraten Sie gerne!


Zahnärztin D. Kuroszczyk

Zahnimplantate sind eine besonders sichere und haltbare Form des Zahnersatzes. Ob ein Implantat bei Zahnverlust für Sie in Frage kommt, klären wir in einem persönlichen Gespräch. Wir informieren Sie über Funktionsweise, praktisches Vorgehen sowie Möglichkeiten und Grenzen der Implantologie. Nicht in jedem Fall ist ein Implantat die beste Lösung, eine gründliche Sondierung möglicher Risiken ist deshalb besonders wichtig.



25.06.2018

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Implantate